Hoffnung, Talk in der Huma, Veranstaltungen

Der „Don Camillo von Vingst“ beim ersten Talk in der huma

Mit „Talk in der huma“ hat der LebensRaum Kirche ein neues Veranstaltungsformat eingeführt, welches zukünftig zweimal im Jahr zum jeweiligen Jahresthema stattfinden soll. Bereits die erste Veranstaltung konnte mit hochkarätigen Gästen überzeugen.

Der „Don Camillo von Vingst“ und alternative Ehrenbürger von Köln, Sozialpfarrer Franz Meurer aus Vingst und Höhenberg, war prominenter Gast des ersten „Talk in der huma“ am Freitag, dem 31.5.2019 um 19 Uhr. Der LebensRaum Kirche hat ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen, das in Zukunft zweimal im Jahr zum jeweiligen Jahresthema stattfinden soll. Für die Auftaktveranstaltung konnten neben Pfarrer Meurer zwei weitere spannende Gäste gewonnen werden, die Auskunft darüber gegeben haben, woraus sie Hoffnung schöpfen, wenn sie in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens unterwegs sind. Dabei ist es gelungen, Menschen aus sehr verschiedenen Welten und mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen ins Gespräch zu bringen:

Jutta Hinrichs, Diplom-Volkswirtin von der Stabsstelle Ethik & Nachhaltigkeit der Pax-Bank eG in Köln konnte Geldwirtschaft und Nachhaltigkeit, Geldanlagen und Ethik in beeindruckender Weise zusammenbringen und dabei zugleich über ihre eigene Hoffnung sprechen, die gerade die Zusammenschau dieser unterschiedlichen Bereiche umfasst und nicht den einen oder anderen völlig ausschalten muss, um positiv und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Ganz anders die Erfahrungen und die Aufgabe im Ambulanten Hospizdienst der Ökumenischen Initiative zur Begleitung Schwerkranke, die der Vereinsvorsitzende Gerhard Schmidt-Wahl zur Sprache brachte. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als er über die Idee und die Initiative sprach, als er davon sprach, wie Hoffnung auch in den existentiellen Situationen von Sterben und Tod aufblitzen kann und welch beeindruckende Arbeit die ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleiter:innen leisten.

Der Moderatorin des Abends, der Journalistin Prof. Dr. Claudia Nothelle aus Berlin/Magdeburg gelang es, nicht zuletzt durch Pfarrer Meurers vielfältige und bunte Ideen und Erfahrungen zu Kirche vor Ort in einer pluralistischen und gar nicht mehr vorrangig christlichen Umgebung und Gesellschaft, aber auch die vor dem Hintergrund der Erfahrungen der beiden anderen Gesprächspartner und -partnerin, die Frage nach der Kirche als Ort der Hoffnung zu wecken. Dass es da viele kleine Schritte und Wege gibt, wo die Hoffnung aufleuchtet, konnte der Abend mehr als deutlich machen, dass aber noch viel getan werden kann und muss in Kirche und Gesellschaft, war ebenfalls sehr schnell klar. Der Abend konnte in gemütlicher Runde bei einem kleinen Snack und Getränk ausklingen. Aber insgesamt gingen die vielen Zuhörer und Zuhörerinnen, die den Raum bis weit in den Gang vor dem LebensRaum Kirche gefüllt haben, sicher eher mit der Perspektive nach Hause „Es gibt noch Hoffnung“.

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