Expedition Dankbarkeit, Hoffnung, Intern

Ein gutes Jahr LebensRaum Kirche

Ein gutes Jahr, also etwas länger als ein Jahr, ist der LebensRaum Kirche nun schon eröffnet und repräsentiert Kirche mitten in der huma Shoppingwelt. Ein gutes Jahr der positiven Erfahrung mit dem ökumenisch getragenen und verantworteten LebensRaum Kirche liegt auch hinter uns. Kirche an einem Andersort!

Der LebensRaum repräsentiert Kirche mitten in der huma Shoppingwelt, also genau dort, wo die Menschen durcheilen, um sich das zu besorgen, was sie für ihr Leben brauchen, wo sie aber auch Schlendern und Shoppen, weil es schön ist, gemeinsam mit anderen Schaufenster und Auslagen anzuschauen, sich inspirieren zu lassen und auch sich etwas zu gönnen. Wir haben ein gutes Jahr der Erfahrung mit dem ökumenisch getragenen und verantworteten LebensRaum Kirche hinter uns.

Kirche an einem anderen Ort, ein ungewohnter Ort für Gottes Zelt unter den Menschen. Aber wenn Gott bei den Menschen sein will, dann wollen wir eben genau dort präsent sein und Kirche anders leben. Um dieses gute Jahr zu feiern und zu würdigen, kamen am Abend des 19. Februar 2020 Präses Rekowski und Weihbischof Steinhäuser in den LebensRaum. Es war uns ein besonderes Anliegen und wir haben uns sehr gefreut, dass es uns tatsächlich auch gelungen ist, beide bei unserer kleinen Jubiläumsfeier dabei zu haben, ist es doch ein besonderes Kennzeichen unseres LebensRaums, dass er ein ökumenisches Projekt ist. Beide haben gemeinsam mit allen Anwesenden einen sehr eindrucksvollen Gottesdienst im bestens gefüllten LebensRaum gefeiert. Eingeladen waren alle Mitglieder des Vereins, der Vorstand, der Beirat des LebensRaum Kirche sowie die „Ehrenamtlichen“ – eigentlich ein schlechter Begriff – vielleicht besser: unsere Gästebetreuer und -betreuerinnen, also die Menschen, die mit großem Engagement und viel Herzblut Woche für Woche die Gäste begrüßen und für alle, die kommen wollen, den Raum geöffnet halten. Was wäre der LebensRaum ohne sie?

Das Kölner domradio hat vom Jubiläumsgottesdienst mit Präses Rekowski und Weihbischof Steinhäuser berichtet.

Auch Superintendentin Almut van Niekerk konnte es einrichten, mitzufeiern. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, aber noch viel weiter zurückliegend, zu den Mitbegründern und -begründerinnen der Idee eines solchen Raumes in der Huma. Das anschließende Beisammensein durfte natürlich auch nicht fehlen – dazu lädt der LebensRaum mit all seiner Gemütlichkeit ja auch in besonderer Weise ein.. Am 10. November 2018 haben wir den LebensRaum Kirche offiziell eröffnet. Seitdem haben wir im Raum die Installation zum Thema Es gibt noch Hoffnung (durch Ehepaar Schmidt, studio komplementaer, Köln) präsentiert. Viele Menschen haben sich motivieren lassen, sich mit diesem Thema – natürlich in unterschiedlicher Intensität – angefangen vom Blick auf ihre alltäglichen Situationen bis hin zu existentiellen Fragen auseinanderzusetzen. Menschen kommen in den LebensRaum und möchte einfach ausruhen, wollen sich Impulse geben lassen, Menschen treffen, die zuhören und Gespräche führen, fragen auch ggf. in Notsituationen nach Hilfe. Das Thema Hoffnung hat uns auch bei weiteren Aktionen geleitet, die wir außerhalb des Raumes durchgeführt haben: sei es bei Luftballon- oder Blumenaktionen, sei es beim Talk in der Huma, bei dem Menschen aus unerwarteter Perspektive oder beruflicher oder privater Ausrichtung Auskunft gegeben haben über das, was ihre Hoffnung und Vision ist.

Pünktlich nun zu unserer Jubiläumsfeier gab es den Wechsel zu unserer neuen Themeninstallation Expedition Dankbarkeit, so dass wir genau an dieser Nahtstelle standen. Wir freuen uns darauf, jetzt wieder, ausgehend von der Installation, neue inhaltliche Impulse geben zu können. Aus den Erfahrungen in unserem ersten Jahr haben wir manche Verbesserungsidee in die neue Konzeption eingespeist und hoffen nun, dass uns und unsere Besucher und Besucherinnen das Thema Expedition Dankbarkeit auch wieder so inspiriert, wie das auch vorher der Fall war. Vielleicht öffnet die Expedition Dankbarkeit ein wenig die Augen für die vielen kleinen Dinge und Erfahrungen im Alltag, die Grund genug sind, dankbar zu sein und zu werden.

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