Hoffnung, Intern

Eröffnung unseres LebensRaum Kirche

Nach langer Planung ist es endlich soweit: Unser LebensRaum Kirche in der Huma-Shoppingwelt ist eröffnet. Lange haben wir geplant, getagt, konzipiert – und jetzt ist er da!

Nahezu von Beginn der Planungen der neuen huma Einkaufsmall an war klar, dass es einen „Raum der Kirchen“ geben werde und von Anfang an klar war auch, dass es ein ökumenisches Projekt sein wird. Aber wie ein solcher Raum auszugestalten war, was hier an Programm angeboten werden soll, das war nicht sofort klar. Ursprünglich war – zugespitzt formuliert – einfach nur daran gedacht, eine kleine Teeküche, Tische und Stühle zu haben und für Gespräche offen zu sein. Daneben sollte es einen Bereich geben, in dem man im kleinen Kreis Gottesdienst feiern könnte. Aber dann gab es viele Überlegungen, Treffen, Ideen, die dann auch wieder verworfen, weiterentwickelt und neu bedacht wurden, bis sich im Juli 2017 der Trägerverein „LebensRaum Kirche“ gegründet hat, der seitdem in vielen Sitzungen und Workshops die Intention, die Mission, das Spezifikum und die inhaltliche Ausgestaltung dieses ökumenischen Projekts so weit entwickelte, dass wir bis zur Eröffnung des LebensRaum Kirche als Erlebnisraum Hoffnung gekommen sind.

Viele Menschen, Vertreter und Vertreterinnen von Gruppen, Gremien und Institutionen haben uns auf dem Weg bis hierher begleitet und uns mit vielfältigen Ressourcen zur Seite gestanden. mit personellen, ideellen und materiellen Ressourcen. Was wäre der LebensRaum Kirche ohne all dies? Was wir daraus gemacht haben bzw. was wir damit versuchen anzustoßen, wie wir in der Huma-Shoppingwelt damit hilfreich sein wollen, das ist ab jetzt im LebensRaum hoffentlich für alle, die kommen, erfahrbar.

Im Vorstand des Vereins LebensRaum Kirche, paritätisch besetzt mit vier evangelischen und vier katholischen Mitgliedern, die die verschiedenen Gremien ihrer Gemeinden vertreten, haben wir bereits 16 Monate des gemeinsamen Arbeitens hinter uns, und es war eine sehr positive Erfahrung von gutem ökumenischem Miteinander und produktivem konfessionsverbindendem Engagement für das Kirche-Sein in innovativer Weise ist. Es war ein hoch interessanter Weg vom ersten Treffen bis zum fertigen Raum, auch in der Kooperation mit Ursula Hahmann in diversen Workshops und mit Ehepaar Schmidt von studio komplementaer – mit spannendem inhaltlichen Austausch, ideenreicher Kommunikation zu kreativen Umsetzungsvorschlägen und absoluter Zuverlässigkeit in der Durchführung bis in die kleinesten Details! Alle Beteiligten haben hier nie nur einen Job versehen, sondern immer auch mit großem Engagement und Herzblut daran mitgearbeitet, dass hier ein wirklicher Raum der Hoffnung entsteht. Das ist uns ganz viel wert.

Die Pfarrer beider Kirchen, der katholischen Pfarrer Peter Emontzpohl und der evangelischer Pfarrer Sebastian Schmidt haben in einer kleinen Feier den Segen für diesen Raum und vor allem für alle Menschen gespendet, die hier ein- und ausgehen und so dann auch gemäß der Zusage Gottes selbst zum Segen für andere werden können! Die Verbindung der Arbeit im LebensRaum Kirche mit den Kirchengemeinden ist uns sehr wichtig, selbstverständlich wollen wir gerade nicht deren Angebote duplizieren, sondern eigene Akzente, dem Kontext der Einkaufsmall angemessen, setzen. Wir wollen Kirche und die Botschaft des Evangeliums dorthin bringen, wo die Menschen sind, an – kirchlich gesehen – neue und andere Orte als bisher üblich und auch auf innovative Weise!

Das, was der LebensRaum sein will, kann er gar nicht sein ohne die Ehrenamtlichen, die sich schon seit ein paar Monaten auf ihre Mitarbeit hier vorbereiten und nun ganz ungeduldig in den Startlöchern stehen und darauf warten, dass es endlich losgeht. Sie brennen darauf, den Menschen, die in unseren Hoffnungsraum kommen, etwas Gutes zu tun! Hoffentlich finden sich noch weitere Menschen zur Mitarbeit.

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