Expedition Dankbarkeit, Intern, Talk in der Huma

Rückblick „LebensRaum Kirche 2021“ und gute Aussichten

Sehen Sie auch gerne die zahlreichen Jahresrückblicke in den Medien? Oder führen Sie sich den vergangenen Kalender vor Augen? Musik-Apps und Fotogalerien in unseren nicht mehr wegdenkbaren mobilen Endgeräten bieten uns das heutzutage auch an: Was war besonders, was überrascht mich, was macht mich nachdenklich, was wird auch in der kommenden Zeit wichtig sein?

Wenn wir am Anfang eines neuen großen Kalenderblattes für den LebensRaum Kirche zurückschauen, dann geht es mir wie vielleicht vielen: War das schon ein Jahr? Oder gehört alles ab Februar 2020 nicht auch noch irgendwie zu diesem Rückblick? Kam Ihnen die zurückliegende, aus heutiger Sicht sogenannte Corona-Zeit nicht auch viel länger vor im Verlauf, viel kürzer aber im Rückblick? Möglicherweise sogar – so nennt man es manchmal – wie ein verlorenes (langes) Jahr? In manchen Jahresrückblicken wird der Wunsch schlicht formuliert: Pandemie beenden, Neustart auf Anfang 2020 – insofern ist es hier ein Rückblick von einem langen, manchmal auch weniger guten Jahr. Das so gesehen zweite Jahr des LebensRaum Kirche, durch ein kleines Virus aus großer Ferne unter besonderen Bedingungen.

„Wie klingt Dankbarkeit?“

Ich mag mich da nicht schnell entscheiden. Wenn ich an den hier gesetzten Anfang zurückschaue, dann war da mit dem LebensRaum Kirche in der huma Shoppingwelt die Eröffnung der Aktion Lieblingsorte mit dem Schüler*innenchor des RSG, ein ökumenischer Festgottesdienst im LebensRaum mit Superintendent Rekowski und Weihbischof Steinhäuser und die Eröffnung der neuen Themeninteraktion – die „Expedition Dankbarkeit“ startete. Und ein paar Tage später kam der erste Lockdown. Fast vergessen wurde dann vielleicht unser neues Möbelstück am Fenster, das wir dann erst mit Desinfektionstüchern ausgestattet und dann auch stillgelegt haben (ein anonymes Vorstandsmitglied im Bild). „Wie klingt Dankbarkeit?“ konnte noch nicht zum Tragen kommen. Der etwas nachdenkliche Blick in die Ferne oder die Zukunft kann im Nachhinein prophetisch erscheinen.

Dann kommen die Wochen, die wir uns früher nicht so vorstellen konnten: Alle bleiben zu Hause, Schule findet im Wohnzimmer statt, Arbeitssitzungen und vieles mehr über kleine Kachelfenster auf dem Computerbildschirm. Sogar Gottesdienste. Und auch unser schon etabliertes Format „Talk in der huma“ konnte nicht mehr im überfüllten LebensRaum oder im Obergeschoss mitten in der Mall stattfinden, sondern ab November 2020 nun auch schon dreimal über Kacheln (Mai 2021) im Internet (Oktober 2021) oder auf unserem YouTube-Kanal. Aber für 2022 schauen wir hoffnungsvoll auf den „Talk in der huma“ an verschiedenen möglichen Orten in der Mall, in kohlenstofflicher Präsenz! Und das ist nur der Anfang von guten Aussichten.

Einen plüschigen Teddy gab es zu gewinnen

Während die Türen unseres LebensRaumes mal weniger, mal mehr offen sein konnten, und genauso die Menschen oft weniger Zeit beim Einkaufen verbrachten, haben wir mit einer Sprayaktion am Ausgang Straßenebene vor der Apotheke mit Blumen (und dem Sprayen selbst) Menschen eine Freude machen können. Später haben an einem Familiendienstag und länger Teddys in den Schaufenstern der Geschäfte Kinder neugierig gemacht – was ist das doch für ein netter Button am Halstuch? (Einer der putzigen Kerlchen, die Familien als Preise gewinnen konnten, im Bild). Schließlich haben wir sogar dem aktuellen Thema unseres Raumes „Beine gemacht“ und die Expedition Dankbarkeit nach draußen gebracht.
Unsere Ehrenamtlichen sind dabei dem Raum immer treu und verbunden geblieben, auch wenn die Situation schwierig ist. Sie sind das lebendige Herz und das offene Ohr unseres LebensRaumes, auch wenn in der Pandemiezeit wenig Menschen den Weg hineinfinden. Oft sind sie dann aber auch vor der Tür, um den Menschen entgegen zu gehen.
Anlässlich des „Tag des Ehrenamtes“ gab es dann auch im November 2020 einen ganzen „Drehtag“ im LebensRaum – die Videos dazu finden Sie auch auf unserem YouTube-Channel – auch in den weiteren Jahren unterstützen wir das Thema Ehrenamt gesellschaftlich auf diesem Weg – und sagen Danke.
Dankbar sind wir auch für die sehr gute Zusammenarbeit auch mit dem neuen Centermanagement – manches, was wir nicht erwartet hatten, wird uns ermöglicht.

Im Rahmen der ersten Interkulturellen Woche in Sankt Augustin, die es bundesweit als Aktion der Kirchen ja schon viele Jahre gibt, gab es zwei Workshops mit dem Engel der Kulturen – und Dank der Unterstützung des Vereins JugendInterKult nun auch dauerhaft als Großpuzzle im LebensRaum – es gäbe so viel zu entdecken bei uns, wenn da nicht … diese Abstände wären.

Doch auch mit Abständen und nicht zuletzt durch Unterstützung der Bürgerstiftung Sankt Augustin, der Stadtwerke Sankt Augustin und durch das Netzwerk Citykirchenprojekte konnten wir – nach pandemiebedingter Stornierung einer ersten Planung – nun bereits zwei Mal „Halb acht auf P8. Himmel, Wort und Klang“ feiern. Und beide Male war es ein besonderes, außergewöhnliches Fest! Ein wunderbarer milder Abend im Juli mit Abendsonnenschein und ein stimmungsvoller Abend im dunklen, aber goldenen Oktober hat zahlreiche Mitfeiernde begeistert – auch durch die Unterstützung von maimaldrei. Und auch hier gute Aussichten: mindestens zweimal wollen wir wieder dem Himmel entgegen feiern im neuen Jahr.

Und es gibt noch einige Ideen mehr und sogar schon ganz konkrete Planungen – die wollen wir aber an dieser Stelle noch nicht verraten. Seien Sie gespannt, was Sie auch in 2022 im LebensRaum, auf ungewöhnlichen Wegen, auf dem Parkdeck oder überraschenden Orten von uns aufscheint und Sie berührt! Und vielleicht möchten Sie auch mitmachen oder uns unterstützen? Schauen Sie auf unsere neu gestaltete Homepage, sprechen Sie uns an oder kommen Sie einfach am Samstag mal vorbei.

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